Dedenborn

Über Dedenborn

Die Ortsbezeichnung Dedenborn soll erstmals in einer Steuerliste um 1559 gefallen sein. Die Pfarrkirche des Ortes hat über dem Portal eine Datierung von 1717. Dedenborn gehörte bis 1815 zum Herzogtum Jülich, von 1822 bis zum zweiten Weltkrieg zur Rheinprovinz. Während des zweiten Weltkrieges wurde der Ort größtenteils verschont, weil er nicht unmittelbar am Westwall lag. Seit 1972 ist Dedenborn der heutigen Gemeinde Simmerath zugehörig.

Dedenborn liegt an der Rur und seit 2004 am neu gegründeten Nationalpark Eifel und ist somit Ausgangsort für viele Wanderer. Seit mind. den 1930er Jahren finden Jugendgruppen auf dem Jugendzeltplatz Dedenborn Platz. Dörfliche Gaststätten bieten Tagesausflüglern und Wanderern Einkehrmöglichkeiten. Im Ort befindet sich ein kleiner Supermarkt. Die Kinder des Ortes besuchen den dortigen Kindergarten. Dedenborn hat sechs Vereine mit vielen engagierten Mitgliedern, die z.B. Vereinsfeste, die Kirmes sowie Musik- und Sportveranstaltungen organisieren.

Die katholische Pfarrkirche St. Michael besteht seit 1717 (Portal-Inschrift) und wurde um 1973 erweitert. Im Innenraum des Altbaus befindet sich eine Kreuzwegstation mit ausdrucksstarken Halbplastiken aus dem 17. Jahrhundert. Die bunten Glasfenster stammen von dem aus dem Nachbarort Hammer stammenden Künstler Erich Charlier.

Zu der Ortschaft Dedenborn gehören die Ortsteile Forsthaus Dedenborn, Ölmühle, Rauchenauel, Seifenauel, Schöne Aussicht, Weihrauchsberg und Hammer.

In der Broschüre „Dorfrundgang“ wird ein kurzer Wanderweg rund um Dedenborn vorgestellt.

Lage

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