Huppenbroich

Über Huppenbroich

Der Ritter Evrard de Meyssenbruch wird 1214 mit dem Besitz am Göselsief (heute Tiefenbach) erwähnt. Dies dürfte der erste Hinweis auf den Ortsteil Huppenbroich in den Archiven sein.

Der Lehnshof Huppenbroich dürfte im 14. Jahrhundert entstanden sein. Dieser Hof Huppenbroich wird mit Urkunde vom 25.01.1473 Peter von der Hardt vom Herzog Gerhard von Jülich-Berg als Lehen übertragen. Der Ort hieß in einer Urkunde aus 1595 "Houppenbruck". Der Namensteil "broich" weist – wie auch in anderen rheinischen Ortsnamen - auf Sumpflandschaft hin. Der auf einem Hochplateau gelegene Ort hat mit Oberflächenwasser und hohem Grundwasserspiegel zu kämpfen.

In der französischen Zeit (1799) hatte Huppenbroich 228 Einwohner, die Zahl der Häuser betrug 41. In den Jahren nach 1945 bis heute hat sich der Ort enorm vergrößert. Trotz vieler neuer Wohngebiete wurde der ländliche Charakter erhalten, auch wenn die Zahl der Erwerbslandwirte drastisch zurückgegangen ist. Landwirtschaftlichen Nebenerwerb gibt es nicht mehr.

Im Jahr 1852 wurde auch die öffentliche, gemeindeeigene Schule errichtet, die im Rahmen der Schulreform Ende der 1960er Jahre als "Zwergschule" jedoch wieder geschlossen wurde. Im Oktober 1944 wurde der Ort evakuiert. Durch Kriegseinwirkung wurden fast alle Häuser zerstört. Nur wenige waren 1945 notdürftig bewohnbar. Nach Kriegsende entstand auch die Huppenbroicher Kapelle.

Lage

Bilder

Download