Bundestagsabgeordnete Claudia Moll zu Besuch in der Gemeinde Simmerath

Der Einladung von Bürgermeister Hermanns war die Bundestagsabgeordnete Claudia Moll gerne gefolgt und kam nun zu einem Offiziellen Besuch in das Rathaus nach Simmerath.

Im Beisein der Fraktionsvorsitzenden der im Rat der Gemeinde Simmerath vertretenen Fraktionen und der leitenden Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung gab Bürgermeister Hermanns  der Bundestagsabgeordneten zunächst nähere Informationen zur Gemeinde Simmerath und den aktuellen Entwicklungen in Simmerath.  Gerne berichtete Frau Moll dann von ihrer Arbeit im Bundestag.

Als ein besonderes Anliegen brachte Bürgermeister Hermanns die Kürzung der Bundesmittel für die Kommunen bei den Flüchtlingskosten zur Sprache. In Simmerath werden zur Zeit 170 Flüchtlinge betreut, wovon sich 130 im Leistungsbezug befinden. „Hiervon bekommen wir aber nur für 71 Personen Erstattungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und für abgelehnte Flüchtlinge nur noch eine Erstattung für drei Monate. Das kann nicht richtig sein“, so Bürgermeister Hermanns. Dazu versprach Frau Moll, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für eine ungekürzte Erstattung des Bundes an die Kommunen einzusetzen.

Auch das Thema Erhalt der Radiologie in der Eifelklinik kam zur Sprache.  Dazu äußerte  die Bundestagsabgeordnete, die auch Mitglied im Gesundheitsausschuss ist,  ihre Verärgerung über die Stellungnahme der Kassenärztlichen Vereinigung in dieser Sache, verwies aber auch gleichzeitig auf das Selbstverwaltungsrecht der Kassenärztlichen Vereinigungen hin, die eine Einflussnahme hier erschweren. Gleichwohl möchte sie sich weiterhin für den Erhalt der Radiologie in Simmerath einsetzen.

Zum Abschluss trug Frau Moll sich in das Goldene Buch der Gemeinde Simmerath ein und erhielt einen kleinen Band mit Gedichten und Bildern aus der Eifel zum Geschenk, damit sie die Eifel stets in guter Erinnerung behalte.

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