Corona: Aktuelle Regelungen - Schnelltestzentren

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Hier informieren wir Sie stets über die die aktuelle Lage zum Corona-Virus in der StädteRegion Aachen sowie über wichtige Infos zu Impfungen und den aktuellen Regelungen.
Stand 24.08.2022

Corona-Schutzverordnung sowie Test- und Quarantäneverordnung bestehen zunächst bis zum 23. September 2022 weiterhin

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium verlängert die Corona-Schutzverordnung und die Test- und Quarantäneverordnung ohne Anpassungen bis zum 23. September 2022. Die Änderungsverordnung mit den Verlängerungen tritt formal am 25. August 2022 in Kraft, so dass die Verordnungen jeweils ohne Unterbrechung fortgelten.

Nach der Corona-Schutzverordnung gilt in Nordrhein-Westfalen also weiterhin:

  • Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt analog zu den bundesrechtlich geregelten Maskenpflichten im überregionalen Schienenverkehr erhalten.
  • Bestehen bleiben außerdem die Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen.
  • Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen.
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt.
  • In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften kann für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.
  • Im Schul- und Kitabereich gelten die Ende Juli beschlossenen Regelungen fort. Näheres finden Sie auf der Webseite des NRW-Schulministeriums.

Die Test-und-Quarantäneverordnung wurde ebenfalls verlängert. Somit gilt weiterhin: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation. Nach fünf Tagen besteht jedoch die Möglichkeit der Freitestung. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Freitestung bleibt nach den bundesrechtlichen Regelungen auch zukünftig kostenfrei.

Weitere Informationen und Zahlen findet man auf dem Dashboard des RKI sowie auf den Seiten des Landeszentrums für Gesundheit.

Stand 30.06.2022

Ab 30. Juni 2022 gilt eine neue Coronavirus-Testverordnung

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine neue Coronavirus-Testverordnung erlassen, die bis zum 25. November 2022 gilt. Demnach wird der Anspruch auf die Bürgertestung deutlich beschränkt.
Einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests haben nur noch:

  • Kinder unter 5 Jahren, also bis zu ihrem fünften Geburtstag.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, unter anderem Schwangere im ersten Trimester.
  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen.
  • Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist („Freitesten“).
  • Besucher*innen und Behandelte oder Bewohner*innen in unter anderem folgenden Einrichtungen:
    • Krankenhäuser
    • Rehabilitationseinrichtungen
    • stationäre Pflegeeinrichtungen
    • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
    • Einrichtungen für ambulante Operationen
    • Dialysezentren
    • ambulante Pflege
    • ambulante Dienste oder stationäre Einrichtung der Eingliederungshilfe
    • Tageskliniken
    • Entbindungseinrichtungen
    • ambulante Hospizdienste und Palliativversorgung
    • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind
    • Pflegende Angehörige
    • Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierten

Anspruch auf eine Bürgertestung mit Zuzahlung von 3,- Euro hat, wer

  • am selben Tag eine Veranstaltung in einem Innenraum besuchen wird
  • zu einer Person ab 60 Jahren oder einer Person mit einer Vorerkrankung mit einem hohen Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, am selben Tag Kontakt haben werden
  • eine Warnung mit der Statusanzeige erhöhtes Risiko auf seiner Corona-Warn-App nachweisen kann.

Hinweise, wie der Anspruch jeweils nachzuweisen und zu dokumentieren ist, findet man unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html. Dort ist ebenfalls nachzulesen, dass symptomatische Patient*innen zum Arzt gehen sollten. Sie werden künftig durch die Hausärzt*innen oder Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) getestet. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkassenkarte.

Bezüglich der Freitestung gilt, dass Personen in NRW mit einem positiven Test (PCR oder Schnelltest) in Absonderung sind. Somit reicht dieser positive Test auch für die Freitestung aus, da wegen der allgemeinen Vorschriften der Test-und-QuarantäneVO keine Absonderungsverfügung erfolgt.
 
Wer keinen der oben genannten Gründe für einen kostenlosen oder 3 Euro-Bürgertest erfüllt und dennoch getestet werden will, muss den Test selbst bezahlen.


Die Regelungen der Corona-Schutzverordnung sowie die Test- und Quarantäneverordnung wurden durch das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium bis zum 28. Juli 2022 verlängert
Somit gilt weiterhin:

  • Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt bestehen.
  • Außerdem ist die Maske in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen sowie in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) weiter Pflicht.
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucher*innen nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt. Ausnahmen kann es für Krankenhausambulanzen geben, die wie Arztpraxen geführt werden und vom sonstigen Klinikbetrieb organisatorisch und räumlich hinreichend getrennt sind.
  • Die Regelungen zur Isolierung bei einem positiven Coronatest bleiben ebenfalls unverändert: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation, kann sich aber nach fünf Tagen freitesten. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) erforderlich. Ein Coronaselbsttest ist nicht ausreichend.

 

Die aktuellen Verordnungen sind auf der Seite des Ministeriums abrufbar: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

Zahlen zum Infektionsgeschehen
Informationen und Zahlen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/Landkreise/
sowie auf den Seiten des Landeszentrums für Gesundheit unter https://www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage/index.html

 

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