Coronaschutzverordnung NRW mit aktuellen Änderungen

Das Land NRW hat die Rechtsverordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus (CoronaSchVO) geändert. Die neue Fassung gilt bis zum 30. November 2020 sowie in Teilen bis zum 31. Dezember 2020 sowie zum 03. Januar 2021. Außerdem gibt es eine überarbeitete Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO), die bis zum 31. Dezember 2020 gilt.

In der Coronaschutzverordnung hat das Landeskabinett weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Die neuen Regelungen sollen vor allem Kontakte in der Öffentlichkeit reduzieren.

Nach der neuen Coronaschutzverordnung gilt u.a.:

Treffen in der Öffentlichkeit

Es sind nur noch Treffen in der Öffentlichkeit mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet, maximal aber 10 Personen.

Schließung von Freizeiteinrichtungen

U.a. werden folgende Freizeiteinrichtungen geschlossen:

  • Theater, Opern, Museen, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen, Trödelmärkte, Kinos, Freizeitparks, zooligische Gärten, Tierparks sowie andere Freizeitaktivitäten (drinen und draußen)
  • Spielhallen, Spielbanken und ähnliche Einrichtungen
  • Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen

Einzelhandel bleibt geöffnet

Die Anzahl der gleichzeitig im Geschäft anwesenden Kunden darf eine Person pro 10 qm Fläche nicht übersteigen.

Schulen und Kitas

Schulen und Kitas bleiben dauerhaft geöffnet.

Schließung der Gastronomiebertriebe

Gastronomiebetriebe werden geschlossen, Ausnahme sind Lieferung oder Abholung von Speisen für den Verzehr Zuhause.

Heilberufe und Dienstleistungen

  • Dienstleistungen des Friseurhandwerks und der Fußpflege bleiben unter bestehenden Hygieneauflagen erlaubt.
  • Medizinisch notwendige Behandlungen bei Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Hörgeräteakkustikern, Optikern und orthopädischen Schuhmachern bleiben weiterhin möglich.
  • Dienstleistungen wie Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sind untersagt.

Nach der Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) gilt u.a. weiterhin die Maskenpflicht im Schulbetrieb:

  • Alle Personen, die sich im Rahmen der schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten, sind verpflichtet, eine Alltagsmaske zu tragen.
  • Ab Jahrgangsstufe 5 gibt es auch eine Maskenpflicht im Unterricht und am Sitzplatz
  • Für die Primarstufe gilt keine Maskenpflicht, solange sich die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten.
  • Personen, die der Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske nicht nachkommen, sind durch die Schulleiterin oder den Schulleiter von der schulischen Nutzung auszuschließen.

Weitere Änderungen und Details entnehmen Sie bitte den Downloads.

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