Hinweise zur Verteilung und Benutzung der Baumwollmasken

Nach wie vor gibt die Gemeinde Simmerath die in ehrenamtlicher Arbeit hergestellten Masken nach Anforderung aus. Einwohner und Betriebe aus Simmerath, die noch keine Maske haben, können sich diese an der Servicestelle im Rathaus abholen - solange der Vorrat reicht. So soll möglichst jeder Mitarbeiter in den Simmerather Geschäften und Unternehmen eine Maske erhalten und jeder Einwohner, der eine Maske anfordert. Eine Zustellung nach Hause erfolgt nicht mehr.

Mehr als 12.000 Masken wurden bisher vom Rathaus Simmerath aus über die Ortsvorsteher und weitere Ehrenamtler an Unternehmen und Privatpersonen ausgegeben.

Aufgrund der begrenzten Stückzahl werden an Mitarbeiter in Geschäften und Unternehmen zwei Masken je Beschäftigter und an Einwohner eine Maske je Person ausgegeben werden.

Die richtige Reinigung und Pflege der Masken

Es wird herzlich darum gebeten, die Masken pfleglich zu behandeln und die der Maske beigefügten Pflege- und Reinigungshinweise zu beachten:

  • Eine Reinigung sollte unbedingt in der Waschmaschine oder im Wasserbad erfolgen.

    Andere Hinweise, die sich im Internet finden, wie Trocknung im Backofen oder Desinfektion in der Mikrowelle sind dagegen nicht zu empfehlen. Dies beschädigt die Baumwollmasken in der Regel so, dass diese nicht mehr zu gebrauchen sind.

  • Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Maske nicht verloren geht. Es ist zu bedenken, dass diese von vielen ehrenamtlichen Näherinnen in ihrer Freizeit angefertigt wurden und nicht in unbegrenzter Anzahl zur Verfügung stehen.

Wer noch keine Maske hat, kann sie gerne an der Servicestelle im Rathaus zu den gewohnten Öffnungszeiten abholen.

"Gemeinsam sind wir stark!"

Dr. Blau von der Eifelklinik, die Bürgermeister/die Bürgermeisterin der drei Nordeifelkommunen Simmerath, Monschau und Roetgen und der Förderverein der Eifelklinik haben dieses gemeinsame Projekt gestartet, mit dem möglichst alle Einwohner eine Baumwollmaske * erhalten sollen.

Unter der Organisation von Frau Todzey aus Roetgen arbeiten mehr als 250 Näherinnen an der Herstellung dieser Masken. Bisher wurden über 30.000 Masken genäht, die größtenteils schon an Geschäfte, Gewerbetriebe und viele Bürgerinnen und Bürger in den drei Kommunen verteilt wurden.

Der Organisatorin und allen Helferinnen und Helfern, die das bereits möglich gemacht haben, danken Bürgermeister Hermanns, Bürgermeister Klauss und Bürgermeisterin Ritter sehr herzlich. Dass dieses ehrenamtliche Engagement zum Wohle aller in dieser schweren Zeit gar nicht hoch genug zu bewerten ist, darin sind sich die drei Bürgermeister einig.

* Die Baumwollmasken ersetzen keine geprüfte Masken sondern sind eine sinnvolle Ergänzung. Das Tragen dieser Maske verhindert bzw. begrenzt Aeresolbildung und stellt neben den allgemeinen Hygieneregeln einen guten Fremdschutz dar.

 

Bürgermeister Hermanns dankt nochmals allen fleißigen Näherinnen und den Zustellerinnen und Zustellern, ohne die diese Aktion nicht durchführbar wäre und hofft, dass auch die Baumwollmasken mit dazu beitragen, dass alle gesund bleiben.

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