Mund-/Nasenmasken für alle Einwohner von Simmerath, Monschau und Roetgen

Initiative von Chefarzt Dr. Blau aus der Eifelklinik wird unterstützt von den Bürgermeistern/der Bürgermeisterin aus Simmerath, Monschau und Roetgen und dem Förderverein der Eifelklinik

Gemeinsam sind wir stark!

In einer in dieser Größenordnung bisher nie dagewesenen Aktion arbeiten die Nordeifel-Kommunen gemeinsam mit der Eifelklinik und dem Förderverein des Krankenhauses daran, dass alle Einwohner in Simmerath, Monschau und Roetgen  eine Mund-/Nasenmaske (MNS) aus Baumwollstoff erhalten.

Dieses gemeinsame Projekt ist entstanden aufgrund der  Initiative von Dr. Christian Blau, Chefarzt Innere Medizin und Kardiologie der Eifelklinik Simmerath, der bereits eine große Anzahl von Näherinnen über die sozialen Medien erreicht hat, die zur Zeit sehr fleißig an diesen MNS arbeiten.

Sobald genügend Masken vorliegen, beginnt die Verteilung an die Mitarbeiter von Betrieben, die bevorzugt ihren MNS erhalten werden. Dazu werden die Inhaber von Betrieben in der Gemeinde Simmerath dazu aufgerufen, der Gemeindeverwaltung unter Telefonnummer  6070 mitzuteilen, für wie viele Mitarbeiter Masken benötigt werden. Diese Masken werden dann möglichst kurzfristig zu den Betrieben gebracht.

Im nächsten Schritt werden dann alle Einwohner  mit den Masken versorgt. Die Verteilung erfolgt in der Gemeinde Simmerath in den Ortschaften über die Ortsvorsteher, so dass möglichst bald alle Einwohner einen Umschlag mit Masken und Anwendungs- und allgemeinen  Hinweisen dazu im Briefkasten vorfinden werden. Hierzu braucht keine Anforderung durch die Bürger zu erfolgen.

Dr. Blau und Bürgermeister Hermanns  ist es wichtig, darauf hinzuweisen,  dass diese Baumwollmaske keine geprüfte Maske ersetzt, sondern nur eine sinnvolle Ergänzung ist, wenn man keinen geprüften MNS mehr erhält. Die Herstellung und Benutzung sind eigenverantwortlich. Das Tragen des MNS verhindert bzw. begrenzt die Aeresolbildung und stellt daher einen guten Fremdschutz dar. Wenn jeder dadurch die Mitmenschen schützt, mit denen er unvermeidbar zusammen kommen muss, wird ein Schutz für alle erreicht. Dies ersetzt jedoch keinesfalls die allgemeinen Hygieneregeln, wie gründliches Händewaschen, Husten- und Nieshygiene usw.

Bürgermeister Hermanns dankt bereits jetzt den Initiatoren und den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die sich um  Herstellung, Organisation und Verteilung der MNS allesamt ehrenamtlich kümmern. "Ich hoffe, dass damit ein wichtiger Beitrag geleistet werden kann, um die Verbreitung des Corona-Virus zu reduzieren", so Bürgermeister Hermanns.

Gerne übernehmen die Gemeinde Simmerath und auch die Stadt Monschau und die Gemeinde Roetgen  die für den Stoff und weiteres Nähmaterial entstehenden Kosten, sofern diese nicht durch Spenden gedeckt werden können. Auch großzügige Stoffspenden sind von den hiesigen Stoffgeschäften bereits eingegangen.

Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, werden weitere Näherinnen und Näher gesucht. Wer mitmachen möchte, kann alle weiteren Informationen dazu erfahren von Eva Todzey aus Roetgen, Tel. 0176 - 24 29 80 18, die die Gesamtorganisation übernommen hat.

Dankenswerterweise läuft die Kostenabwicklung über den Förderverein der Eifelklinik Simmerath, der auch schon Spendeneingänge für diese Aktion verzeichnen kann, denn

Gemeinsam sind wir stark!

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