Rathausmitarbeiter engagieren sich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Corona-Krise

In der Krise hält man zusammen und steht füreinander ein. Das gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Simmerath. Denn obwohl das Rathaus derzeit nur eingeschränkt für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet ist, gibt es für die Bediensteten hinter den Kulissen mehr als genug zu tun.

Sonderschichten für die Baumwollmasken-Aktion
So wurde vor einigen Tagen im Sitzungszimmer die zentrale Anlaufstelle für die Verteilaktion der Baumwollmasken für die Nordeifel eingerichtet. Im neuen „Maskenbüro“ laufen buchstäblich alle Fäden zusammen: Die Baumwollmasken werden von den Näherinnen und Nähern abgegeben, von den Mitarbeitern im Rathaus gezählt, aufgeteilt und unter hygienischen Bedingungen verpackt. Bestellungen von Firmen und Bürgern werden ebenfalls im Rathaus angenommen und an die Ortsvorsteher und weiteren ehrenamtlichen Boten zum Verteilen ausgeliefert.

Um alle Bestellungen zügig abarbeiten zu können, haben die Rathausangestellten wiederholt Sonderschichten am Wochenende eingelegt. So sollen alle Betriebe und Bürger, die das wünschen, mit einer Maske ausgestattet werden. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns dankte in diesem Zusammenhang noch einmal allen, die sich an der Maskenaktion beteiligt haben und weiterhin beteiligen, insbesondere auch bei den Näherinnen. Diese Aktion sei sinnbildlich für die gelebte Solidarität in der Eifel.

Am Osterwochenende im Einsatz
Am vergangenen Osterwochenende, von Karfreitag bis Ostermontag, waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Simmerath im Einsatz. Alleine am Karsamstag waren zusätzlich 13 Personen im Dienst. Sie kontrollierten u.a. die Einhaltung des Kontaktverbots in den Rursee- und Höhenorten, fuhren zu Einsätzen oder standen dem Bürger mit Rat und Tat zur Seite.  

Hygienischer Schutz aus Plexiglas im Rathaus
Zum Schutz der Besucher aber auch aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden alle Publikumsämter im Rathaus mit hygienischem Spuckschutz aus Plexiglas ausgestattet. Die Mitarbeiter des SimmBads haben in den vergangenen Tagen genau Maß genommen und den Schutz für das Einwohnermeldeamt, das Standesamt und die Servicestelle hergestellt.

Derzeit ist ein Besuch der Publikumsämter zwar nur in dringenden Angelegenheiten und nur mit telefonischer Voranmeldung beim zuständigen Sachbearbeiter möglich. Wenn die Ämter wieder regulär geöffnet haben dürfen, ist man im Rathaus bereits bestens vorbereitet.

Kraremann grüßt mit Baumwollmaske
Bestens ausgerüstet für die Krise zeigt sich übrigens auch der Simmerather Kraremann. Auch er wurde von einem freundlichen Simmerather mit einer Baumwollmaske bedacht und grüßt nun auf Eifeler Platt: „Jeddere "Kraremann" dräht ne Monkschotz!" (Jeder Simmerather trägt einen Mundschutz).

« zurück zur Übersicht