Simmerather Feuerwehrleute ausgezeichnet

Für ihre langjährigen und zuverlässigen Dienste zum Wohle der Allgemeinheit wurden die Feuerwehrleute aus der Gemeinde Simmerath im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus geehrt.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns lobte den vorbildlichen Einsatz der Wehrleute und die aus seiner Sicht hervorragende Jugendarbeit, die die Grundlage für eine zukunftsorientierte Nachwuchsfindung ist. „Im Vergleich zu anderen Kommunen steht die Gemeinde Simmerath hier sehr gut da“, so Hermanns und sagte Unterstützung aus dem Rathaus zu. Doch nicht nur viele Jugendliche konnten für die Feuerwehren in den vergangenen Jahren begeistert werden, auch die „altgedienten“ Kameradinnen und Kameraden waren stets verlässlich und mit Freude im Einsatz. So wurden Ingo Jansen aus Rurberg, Thomas Jansen aus Eicherscheid, Christian Förster und Markus Stollenwerk aus Steckenborn, Michael Braun aus Lammersdorf, Gerd Schröder aus Woffelsbach, Ralf Goffart aus Simmerath und Jörg Stange aus Kesternich für 25-jährige Diensttätigkeit mit  dem Ehrenzeichen in Silber geehrt. Das goldene Abzeichen für 35-jährige Diensttätigkeit erhielten Jochen Hüpgen aus Einruhr, Michael Wolgarten aus Rurberg, Ralph Löhr und Mario Jung aus Steckenborn sowie Guido Cremer aus Woffelsbach.

Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Michael Nießen aus Rollesbroich geehrt. Walter Frings aus Woffelsbach, Franz-Josef Schümmer aus Würselen, Matthias Fenske aus Paustenbach und Stephan Offermann aus Eicherscheid erhielten die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber. Mit der goldenen Ehrennadel wurde Hubert Pelzer aus Simmerath geehrt. Zudem wurden zahlreiche Beförderungen ausgesprochen.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns dankte allen Feuerwehrleuten für ihren ehrenamtlichen Einsatz und erinnerte an die vielen Tage und Stunden, die die Ehrenamtler darüber hinaus bei der Brandschutzerziehung in den Schulen, bei der Ausbildung der Mannschaft vor Ort sowie bei der weitergehenden Ausbildung am Institut der Feuerwehr in Münster geleistet hatten. „Erfreulich gut ist die Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen und dem THW in Übungen, Ausbildung und Einsätzen“, so Hermanns, „letzteres hat sich kürzlich beim schweren Verkehrsunfall in Simmerath gezeigt.“ Um die Schlagkraft der Feuerwehr auf dem gesetzlich geforderten und sich ständig ändernden Sicherheitsniveau zu erhalten, nehme die Gemeinde Simmerath große finanzielle Anstrengungen in Kauf. Der Vernunft der Verantwortlichen sei es zu verdanken, dass kein Luxus beschafft werde, wohl aber alles, was zur persönlichen Sicherheit und zur Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger beitrage. Wichtig sei darüber hinaus auch die Aufrechterhaltung der Kameradschaft in den einzelnen Einheiten, so der Bürgermeister, denn eine funktionierende Kameradschaft in der größten Wehr der StädteRegion Aachen wirke sich ebenfalls positiv auf das Zusammenwirken der Gruppe im Interesse der Bürgerinnen und Bürger aus.

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