Simmerather Weihnachtsbäume erfreuen sich großer Beliebtheit

Ob Blau- oder Rotfichte, Nobilis oder Nordmanntanne – an den Weihnachtsbäumen aus dem Simmerather Gemeindewald erfreuen sich Jahr für Jahr viele Menschen. Die beliebte Weihnachtsbaumaktion der Gemeinde Simmerath, die bereits seit über 20 Jahren entlang der L246 stattfindet, lockte auch in diesem Jahr scharenweise Menschen, mit Axt oder Säge ausgestattet, in den Wald. Sogar aus Köln oder Düsseldorf reisten ganze Familien an, um sich ihren Weihnachtsbaum auszusuchen und zu schlagen.

Am vergangenen Wochenende hatten Gemeindeförster Dietmar Wunderlich und sein Team dann auch wieder alle Hände voll zu tun, die frisch geschlagenen Bäume einzunetzen. Insgesamt wurden 219 Rotfichten, 84 Blaufichten und 162 Edeltannen verkauft.

"Nicht nur der vollständige Verzicht auf chemische Spritzmittel macht die Bäume aus dem Buhlert so attraktiv, sondern auch das Selberschlagen", erklärte Gemeindeförster Wunderlich.  So könnten sich die Käufer sicher sein, dass der Weihnachtsbaum nicht schon vor Wochen gefällt wurde und auch an Heilig Abend noch Nadeln habe. Am Stand des Fördervereins der Gemeindebücherei Simmerath kamen die Besucher bei Glühwein, Plätzchen, Kakao oder Kinderpunsch in Weihnachtsstimmung. Deutlich über 800 Euro kamen als Erlös zusammen. Das Geld kommt der Bücherei z.B. in Form neuer Bücher und interaktiver Medien zugute.

Die Bäume für das nächste Weihnachtsfest sind übrigens schon längst gepflanzt. Bis zu sieben Jahre dauert es, bis eine Fichte die ideale Höhe erreicht hat. Bei den Edeltannen dauert es etwas länger. Rund 1.500 Setzlinge pflanzt die Gemeinde jedes Jahr in die drei Hektar große Schonung im Buhlert.

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