Umweltfreundliche Wärme für Simmerath aus dem Holzhackschnitzel-Heizwerk

Die STAWAG hat das 2006 erbaute Heizwerk in der Simmerather Walter-Bachmann-Straße übernommen. Nach einer umfassenden Sanierung wurde der Betrieb wieder aufgenommen und die drei Mitarbeiter der Anlage wurden von der STAWAG übernommen.

Das Heizwerk liefert in der Grundlast zu 100 % umweltfreundliche Wärme auf der Basis von regionalen Holzhackschnitzeln. Dank eines neuen Pufferspeichers steht die Wärme auch für Übergangszeiten zur Verfügung.

Ein Gewinn ist das Projekt aus Sicht des Bürgermeisters der Gemeinde Simmerath, Bernd Goffart: „Es freut mich sehr, dass durch die Investitionsentscheidung der STAWAG die Nahwärmeversorgung für die Sekundarschule, das SimmBad, das Berufskolleg, das BGZ, das Katastrophenschutzzentrum und die neue Fachhochschule umweltfreundlich gesichert ist."

Künftig wird die Anlage Heizwärme und Warmwasser liefern. Das Heizwerk hat einen neuen Hackschnitzelkessel, der eine thermische Leistung von 900 Kilowatt hat und auf einen Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent kommt. Ein hocheffizienter Keramikfilter erledigt die Rauchgasentstaubung. Für Zeiten der Spitzenlast und zur Reserveversorgung steht ein neuer Ölbrenner mit einer thermischen Leistung von 3,5 Megawatt zu Verfügung. Überschüssige Wärme wird künftig in einem neuen Wärmespeicher mit 100 Kubikmetern Fassungsvermögen gespeichert. Das zum Heizwerk gehörende Wärmenetz mit zwei Kilometern Länge hat die STAWAG ebenfalls erworben.

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