Weiterhin dringend Wohnraum gesucht

Bürgermeister Bernd Goffart bekräftigt zum wiederholten Male seinen Appell an die Simmerather Bevölkerung, Wohnraum für geflüchtete Menschen zur Verfügung zu stellen. Denn die Zahl der Zuweisungen nach Simmerath von hauptsächlich ukrainischen Geflüchteten durch das Land NRW hält weiterhin ununterbrochen an. Wieder drohen akut Engpässe bei der Unterbringung.

„Wenn wir die Menschen, die uns zugewiesen werden, nicht mehr anders unterbringen können, bleibt uns auch in Simmerath sehr bald keine andere Möglichkeit mehr, als auf Gebäude wie Turnhallen zur Unterbringung der Menschen zurückzugreifen“, so der Bürgermeister. „Das wollen wir sowohl im Sinne der Geflüchteten als auch im Sinne derer, die die Sportstätten regelmäßig nutzen, unbedingt vermeiden.“

Viele Geflüchtete konnten nach den letzten Aufrufen bereits in Mietwohnungen, Ferienwohnungen, Häusern oder privaten Gästezimmern untergebracht werden. Der Bürgermeister bedankt sich nochmals ausdrücklich bei allen, die bisher zur Unterbringung dieser Menschen beigetragen haben. Ohne die Mithilfe aus der Bevölkerung wäre dies nicht möglich gewesen.  

Wer eine geeignete Unterbringungsmöglichkeit zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, sich bei den Mitarbeiterinnen im Bürgermeisterbüro per Mail unter gemeinde@simmerath.de oder telefonisch unter 02473 / 607-132 oder 02473 / 607-184 zu melden.

Wer keine Unterbringung zur Verfügung stellen kann, aber trotzdem helfen möchte, ist nach wie vor herzlich eingeladen der Facebookgruppe „‘Simmerather helfen‘ – Helfernetzwerk für die Gemeinde Simmerath“ beizutreten. Hier kann man Hilfe anbieten oder auch Gesuche aufgeben, wenn man beispielsweise selbst mit Geflüchteten in Kontakt steht. Auch durch das Sozialamt der Gemeindeverwaltung werden über den Kanal regelmäßig Möbel und andere Gegenstände gesucht, die zum Beispiel für die Ausstattung von Wohnungen benötigt werden. Zur Nutzung ist ein Facebook-Konto erforderlich.

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