Aktuelle Regelungen, Infiziertenzahlen und Impfungen

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Hier informieren wir Sie stets über die vorliegenden aktuellen Zahlen der bestätigten Coronafälle in der Gemeinde Simmerath und der StädteRegion insgesamt sowie über wichtige Infos zu Impfungen und den aktuellen Regelungen.

 

Zahl der aktuell nachgewiesenen Coronafälle in der Städte Region Aachen:
     
Stand 17.05.2021    
Kommune Aktive Fälle Gesamtzahl der Fälle
Aachen 631 10.938
Alsdorf

119

2.370
Baesweiler 39 1.438
Eschweiler 132 2.630
Herzogenrath 76 2.073
Monschau 11 393
Roetgen 12 332
Simmerath 29 572
Stolberg 202 2.869
Würselen 98 1.888
noch nicht lokal zugeordnet 2 2
StädteRegion gesamt 1.351 25.503
 
Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 557. In den vergangenen Tagen sind drei Männer im Alter von 67, 84 und 92 Jahren verstorben, die zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet wurden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt aktuell in der gesamten StädteRegion Aachen laut RKI bei 113.
 
Sieben-Tage-Inzidenzen der letzten Tage für die StädteRegion:
 
Tag Dienstag Mittwoch Donnerstag
Datum 11.05.2021 12.05.2021 13.05.2021
RKI-Inzidenz 112 102 103
       
Tag Freitag Samstag Sonntag
Datum 14.05.2021 15.05.2021 16.05.2021
RKI-Inzidenz 113 104 107

 

*Was ist die Sieben-Tage-Inzidenz?

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage. Gibt es mehr als 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner, treten bestimmte Notfallszenarien in Kraft, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass nur die vom RKI ausgewiesenen Inzidenzzahlen maßgeblich sind, haben die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen beschlossen, nur noch die Inzidenzzahlen des RKI zu veröffentlichen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Dashboard des RKI .
 

„Click & Meet“ im Einzelhandel wieder möglich

Da die Inzidenzwerte für die StädteRegion Aachen seit mehr als fünf Werktagen in Folge unter dem Wert von 150 liegen, ist seit dem 12. Mai „click & meet“ im Einzelhandel wieder möglich. Es gelten somit die Regeln für den Einzelhandel, die bis zum 29. April gegolten haben.

Voraussetzung für den Zutritt im Rahmen von „click & meet“ ist weiterhin ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf oder der Nachweis einer vollständigen Immunisierung durch Impfung oder Genesung **.

Weitere Maßnahmen der Bundes-Notbremse werden auf dem Gebiet der StädteRegion Aachen inklusive der Stadt Aachen noch nicht aufgehoben. Auch hierfür gilt wieder die Regel: Der Inzidenzwert muss an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Schwellenwert - in unserem Fall unter dem Wert von 100 liegen - bevor das Land Nordrhein-Westfalen die Aufhebung weiterer Maßnahmen zulässt.

 

Änderung des Bundes-Infektionsschutzgesetzes („Bundes-Notbremse“)

Nach dem Beschluss des Bundestages, der Beteiligung des Bundesrates und der Unterzeichnung des Bundespräsidenten ist das geänderte Bundes-Infektionsschutzgesetz in Kraft getreten, die Regelungen gelten seit Samstag, 24. April 2021.

Die bundesweit verbindliche Corona-Notbremse gilt automatisch und ohne dass die Länder noch Verordnungen beschließen müssten, in allen Landkreisen und kreisfreien Städten, die Sieben-Tage-Inzidenzen von über 100 Infektionen pro 100.000 Einwohnern (nach den Daten des RKI) an drei aufeinanderfolgenden Tagen aufweisen.

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) unterscheidet dabei im Wesentlichen zwischen drei Grenzwerten. Zum einen greifen Regelungen bei Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, zum zweiten ist der Inzidenzwert von 150 für Angebote des Einzelhandels („click & meet“) maßgeblich und zum dritten der Inzidenzwert von 165 für die Bereiche Kindertagesbetreuung und Schule relevant.

Zentrale Regelungen bei einer 7-Tages Inzidenz von mehr als 100 sind:

  • Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt und zusätzlich eine weitere Person (Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres nicht mitgezählt). Diese Kontaktbeschränkung gilt jetzt erstmals in NRW verbindlich auch im privaten Raum! In diesem Passus ist auch geregelt, dass bei Beerdigungen maximal 30 Personen anwesend sein dürfen.
  • Eine nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr mit der Ausnahme, dass von 22:00 bis 24:00 Uhr die „alleinige körperliche Bewegung im Freien“ (Joggen, Spaziergang) erlaubt bleibt. Es gibt eng gefasste Ausnahmen von der Ausgangssperre wie zum Beispiel medizinische Notfälle. Auch der Besuch des Impfzentrums zur Wahrnehmung der Coronaschutzimpfung stellt eine Ausnahme dar.
  • Der gesamte Freizeitsektor von Freizeitparks über Bäder aller Art, dem Wellnessbereich, Bordellen, Wettanbietern, bis hin zu Stadtführungen und Freizeitschifffahrt ist untersagt.
  • Die Öffnung von Läden und Märkten ist untersagt. Das Abholen vorbestellter Ware (Click & Collect) bleibt in allen Läden möglich. Es gibt die schon bekannten Ausnahmen für den Lebensmittelhandel, Drogerien, Apotheken, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungs- und Buchhandlungen, Blumengeschäfte, Tier- und Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. Hier gilt: Maximal ein Kunde je 20 Quadratmeter ist zugelassen.
    Es gibt die Möglichkeit in einem Laden außerhalb des täglichen Bedarfs mit einem Termin einzukaufen (Click & Meet), so lange die 7-Tages-Inzidenz nicht an 3 aufeinanderfolgenden Tagen über der Schwelle von 150 liegt. Das ist laut RKI-Zahlen noch nicht gegeben. Das ist dann allerdings nur einem bestätigten negativen Corona-Test möglich, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Es sind auch Kontaktdaten anzugeben. Hier gilt: Maximal ein Kunde je 40 Quadratmeter ist zugelassen.
    In allen Geschäften gilt die bekannte Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske (oder vergleichbar) oder alternativ einer medizinischen Maske.
  • Der Kulturbereich bleibt komplett geschlossen – das gilt ausnahmslos auch für alle Museen. Die einzige Ausnahme stellen Autokinos dar.
  • Es gibt die Möglichkeit die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten zu besuchen, dafür ist allerdings ein anerkannter und bestätigter negativer Corona-Test notwendig, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
  • Sport ist (mit Ausnahme des Profisports) nur als kontaktlose Ausübung von Individualsportarten alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes erlaubt.
    Für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres gilt eine Höchstgrenze von 5 Kindern bei Ausübung des kontaktlosen Sports im Freien. Ist ein Trainer anwesend, benötigt dieser einen bestätigten negativen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
  • Gaststätten und Restaurants bleiben geschlossen. Die Lieferung von oder das Abholen von Speisen bleibt erlaubt.
  • Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, bleiben untersagt. Ausgenommen sind medizinische, therapeutische und pflegerische Dienstleistungen sowie Friseurbetriebe und Fußpflege. Dabei sind allerdings FFP2-Masken (oder vergleichbar) zu tragen. Kunden, die Leistungen einer Friseurbetriebes oder der Fußpflege wahrnehmen möchten, müssen dazu einen bestätigten negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
  • Für Fahrgäste im ÖPNV gilt eine Maskenpflicht FFP2 oder vergleichbar.
  • Touristische Übernachtungsangebote sind untersagt.
  • Schulen gehen bei einer Inzidenz von mehr als 100 automatisch zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht über.
    Steigt die 7-Tages-Inzidenz an 3 aufeinanderfolgenden Tagen auf mehr als 165, so gehen die Schulen in den vollen Distanzunterricht. Das ist nach den relevanten RKI-Zahlen derzeit in der StädteRegion noch nicht gegeben. Hier weisen die gemeinsam tagenden Krisenstäbe darauf hin, dass es für die kommende Woche keine längerfristige Planbarkeit gibt. Durch das Gesetz ist klar geregelt, dass bei der 3-tägigen Überschreitung der 165er Inzidenz ein reiner Distanzunterricht vorgeschrieben ist.
  • In dem Gesetz ist geregelt, dass Kindertagesstätten und die Kindertagespflege den Schulen gleichzustellen sind. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf mehr als 165, so gehen die Kitas dementsprechend in den Notbetrieb über. Das ist nach den relevanten RKI-Zahlen derzeit noch nicht gegeben.
    Hier weisen die gemeinsam tagenden Krisenstäbe ebenfalls darauf hin, dass es für die kommende Woche keine längerfristige Planbarkeit gibt.
  • Zusätzlich ist beschlossen worden, das Kinderkrankengeld für gesetzlich versicherte Berufstätige um 10 zusätzliche Tage, für Alleinerziehende um 20 Tage auszuweiten, damit diese ihre Kinder während pandemiebedingter Schul- oder Kita-Schließung zuhause betreuen können. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die Arbeitsleistung grundsätzlich auch im Homeoffice erbracht werden kann.
  • Arbeitgeber sind gehalten, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten, soweit dem keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen. Beschäftigte haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.
  • Die Versammlungsfreiheit (Demonstrationsrecht) und Versammlungen die der Religionsausübung dienen, fallen nicht unter die Kontaktbeschränkungen.

Erst wenn die 7-Tage-Inzidenz ab dem Tag nach dem Eintreten an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Schwellenwert unterschreitet, so treten nach dem IfSG erst an dem übernächsten Tag (Tag 7) die Maßnahmen außer Kraft.

Für Schulen gilt eine Sonderregelung: Sie kehren immer erst am ersten Montag nach der entsprechenden Feststellung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zum Wechselunterricht zurück. Die gesetzliche Notbremse ist bis zum 30. Juni 2021 befristet.

 
 
INFORMATIONEN ZU IMPFUNGEN

Gleichstellung von vollständig Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten **

Seit dem 3. Mai werden vollständig Geimpfte und Genese den negativ Getesteten überall da gleichstellt, wo in der „Bundesnotbremse“ sowie in der Coronaschutzverordnung Regelungen bestehen, die Getesteten den Zugang zu bestimmten Einrichtungen und Angeboten erlauben. Demnach ersetzt eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung den Nachweis eines negativen Testergebnisses - beispielsweise bei dem so genannten „click & meet“ im Einzelhandel, dem Besuch der Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten oder bei den zulässigen sogenannten körpernahen Dienstleistungen.

Außerdem entfällt für diese Personen auch die Testpflicht in Schulen und das Erfordernis der Freitestung von einer Einreisequarantäne.

Von geimpften und genesenen Menschen geht nach Überzeugung des Landes keine größere Gefahr aus als von negativ getesteten Personen. Deshalb werden Grundrechtseingriffe für diese Personengruppen insoweit zurückgenommen. Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:

  1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff,
  2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses*, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der  Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, oder
  3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses* nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff. Die Impfung muss mind. 14 Tage zurückliegen.

* Das Gesundheitsamt der StädteRegion schreibt derzeit alle Menschen per Post an, die jemals mittels PCR-Test positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Mit den Briefen ist frühestens ab KW 19 zu rechnen. Ab sofort müssen positiv Getestete ihr Testergebnis (schriftlich oder digital) als Nachweis der Infektion aufbewahren! Hierüber wird es dann keine nachträgliche Bescheinigung des Gesundheitsamtes mehr geben.

 

Folgende Personengruppen können Impftermin buchen:

Seit dem 6. Mai können folgende Personengruppen über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Impftermin buchen:

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren:
    Anspruchsberechtigt sind maximal zwei Kontaktpersonen je Schwangeren bzw. je nicht in einer Einrichtung befindlichen  pflegebedürftigen Person. Als Nachweis für Kontaktpersonen ist ein Formular des Landesministeriums zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen.

    Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.

  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen:
    Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 der Corona-Impfverordnung, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind dieser Personengruppe zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.

  • Steuerfahnderinnen und Steuerfahnder
  • Im Verkauf Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten
  • Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Die genannten Berufsgruppen müssen als Nachweis eine Arbeitgeberbescheinigung mitbringen, für die es beim Landesministerium einen Vordruck gibt.

In der StädteRegion Aachen gibt es bereits die Möglichkeit, für Menschen mit Vorerkrankung aus der Priorisierungsgruppe 3 (Attest nach §4) einen Impftermin im Impfzentrum zu vereinbaren. Dabei kann bei der Terminbuchung angegeben werden, dass ein (höher priorisiertes) Attest nach §3 vorliegt. Bei Prüfung vor Ort wird im Impfzentrum Aachen auch ein Attest nach §4 für Risikopatienten anerkannt!

Die Terminbuchung erfolgt online unter www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die (0800) 116 117 01. Eine Impfung ohne gültigen Termin ist nicht möglich, da die Zahl der Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist. Das Arbeitsstättenprinzip ist für alle beruflich indizierten Impfungen aufgehoben. Personen mit einer beruflich indizierten Impfung können sich bei einem Impfzentrum ihrer Wahl impfen lassen.

Personen, die in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind, sind bis zum 31. Mai 2021 Impfangebote zu unterbreiten.

 

Impfungen im Hausarztsystem: Priorisierung für AstraZeneca sowie Johnson&Johnson aufgehoben

Für Impfungen bei den Hausärztinnen und Hausärzten mit „AstraZeneca“ sowie „Johnson&Johnson“ wurde die Impfpriorisierung aufgehoben. Zudem wurde die Empfehlung für das Intervall zur Zweitimpfung mit AstraZeneca auf den Zeitraum von vier bis zwölf Wochen ausgeweitet. In Nordrhein-Westfalen können bereits seit letzter Woche Arztpraxen Personen unter 60 Jahren unabhängig von ihrer Priorisierung mit AstraZeneca impfen. Voraussetzung ist, dass sich die zu impfende Person nach einer individuellen Risikoanalyse und nach sorgfältiger Aufklärung durch den impfenden Arzt oder die impfende Ärztin dafür entscheidet. Die Termine werden mit den jeweiligen Arztpraxen vereinbart. Hier kann in Absprache mit dem Arzt der flexiblere Zeitraum für die Terminierung der Zweitimpfung genutzt werden. Denjenigen, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, steht es darüber hinaus frei, sich mit ihrem Arzt über eine Verkürzung der Frist bis zur zweiten Impfung auszutauschen.


Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält.

Hilfe bei Fahrten zum Impfzentrum nach Aachen

Wer Hilfe bei der Organisation von Fahrten zu Impfterminen nach Aachen benötigt, kann sich gerne an die Gemeinde Simmerath wenden. Gegen einen kleinen Kostenbeitrag übernimmt die Geno Eifel in Kooperation mit der Gemeinde Simmerath Fahrten zum Impfzentrum, wenn andere Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen. Für Personen, denen eine Kostenbeteiligung nicht möglich ist, wird seitens der Gemeinde versucht, eine Fahrt zum Impftermin, z.B. mit Hilfe der Ortsvorsteher in den einzelnen Ortschaften oder über andere Angebote zu ermöglichen.
 
Bürgertelefon

Für Bürgerinnen und Bürger von Stadt und StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.
 
Schnelltestzentren und Schnelltestbus in Simmerath
 
Coronaschutzverordnungen
Die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) finden Sie unter diesem Link sowie auf der Website des Landes NRW.

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