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Alttextilsammlung bleibt herausfordernd, RegioEntsorgung bittet um Mithilfe
Pressemitteilung der RegioEntsorgung vom 23. Oktober 2026
Alttextilsammlung bleibt herausfordernd - RegioEntsorgung berät im Dezember über Vorgehen für 2027

© RegioEntsorgung
Regio Entsorgung bittet um Mithilfe
Die Krise auf dem Alttextilmarkt und die Insolvenzen etablierter Sammler haben dazu geführt, dass zahlreiche Sammelangebote weggefallen sind. Auch caritative Organisationen haben ihre Container aus dem öffentlichen Straßenraum zurückgezogen. Die verbleibenden Sammelstrukturen geraten dadurch zunehmend unter Druck. Überfüllte Container und illegale Ablagerungen sind die Folge.
Auch im Verbandsgebiet der RegioEntsorgung kommt es trotz bestehender Standortkonzepte an einzelnen Sammelplätzen vermehrt zu Überfüllungen und Verschmutzungen. Die Beseitigung der Ablagerungen bedeutet insbesondere für die kommunalen Bauhöfe zusätzlichen Aufwand. Gleichzeitig befindet sich der Alttextilmarkt im Umbruch; die Umsetzung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie in deutsches Recht steht noch aus.
Nicht geleerte Container über „RE-entsorgt“ melden
Die RegioEntsorgung bittet die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung: Wer einen überfüllten oder nicht geleerten Alttextilcontainer bemerkt, kann dies über die App „RE-entsorgt“ melden. Die Hinweise helfen dabei, betroffene Standorte zu erkennen und die Situation besser einzuschätzen.
Alttextilien und andere Gegenstände dürfen keinesfalls neben den Containern abgestellt werden. Ist ein Container voll, sollte ein anderer Sammelstandort genutzt oder die Abgabe auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Illegale Entnahmen aus Containern sowie Ablagerungen an den Standplätzen sollten den zuständigen Ordnungsämtern gemeldet werden.
Entscheidung über das weitere Vorgehen im Dezember
„Der Verwaltungsrat der RegioEntsorgung hat die Problemlage im Blick und wird sich im Dezember erneut mit der aktuellen Situation der Alttextilsammlung befassen. Auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen und der weiteren Entwicklung soll dann über die Vorgehensweise für das Jahr 2027 entschieden werden“, erklärt Stephanie Pfeifer, Vorständin des Kommunalunternehmens.
Bis dahin arbeitet die RegioEntsorgung daran, die Alttextilsammlung unter den schwierigen Marktbedingungen so zuverlässig wie möglich aufrechtzuerhalten. Dafür bittet sie die Bevölkerung um Verständnis, Rücksichtnahme und Mithilfe, um die Sammelstandorte sauber zu halten.
